Was kostet eine Website für Kleinunternehmer?
Eine professionelle Website für Kleinunternehmer:innen kostet in Österreich je nach Weg zwischen rund 500 und über 8.000 Euro einmalig. Ein Baukasten zum Selbermachen liegt bei 10 bis 30 Euro im Monat, kostet dich dafür aber vor allem eines: viel Zeit. Klingt nach einer riesigen Spanne? Ist es auch. Genau deshalb schauen wir uns jeden Weg einzeln an, damit du weißt, wofür du zahlst und wo du dir Geld sparst.
Kurz vorweg: Wir sind ehrlich, auch wenn wir selbst Websites bauen. Für manche Betriebe reicht ein Baukasten, für andere ist er eine Kostenfalle. Dieser Beitrag hilft dir, den passenden Weg für dein Budget zu finden, ohne Verkaufsmasche.
Was kostet eine Website für Kleinunternehmer wirklich?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, wer sie baut, nicht wie groß dein Betrieb ist. Ein Malerbetrieb, ein Yogastudio und eine Steuerberatung brauchen technisch fast dasselbe: ein paar gute Seiten, mobil-optimiert, rechtssicher. Den Preis macht am Ende der Weg, den du wählst, nicht deine Branche.
Damit du die Größenordnungen sofort im Kopf hast, hier die vier gängigen Wege nebeneinander. Die Zahlen sind Richtwerte für eine typische Unternehmensseite mit fünf bis sieben Seiten in Österreich:
| Weg | Preis (einmalig) | Dein Zeitaufwand | Tempo bis live |
|---|---|---|---|
| Baukasten (selbst) | ca. 10 bis 30 € pro Monat | sehr hoch (30 bis 60 h) | Wochen |
| Freelancer | ca. 1.500 bis 4.000 € | mittel | 2 bis 6 Wochen |
| Klassische Agentur | ab 3.000 bis über 8.000 € | gering | 4 bis 8 Wochen |
| Festpreis-Profi (OneDaySite) | ab 499 € | sehr gering | 24 Stunden |
Zu jedem Preis kommen laufende Kosten für Domain und Hosting dazu, dazu später mehr. Die Tabelle zeigt schon das Wichtigste: Der Preis hängt eng mit deinem eigenen Zeitaufwand zusammen. Wo du wenig zahlst, arbeitest du viel selbst. Wo du mehr zahlst, nimmt dir jemand die Arbeit ab. Die spannende Frage ist, welcher Tausch sich für dich rechnet.
Baukasten, Freelancer, Agentur oder Festpreis im Vergleich
Vier Wege, vier komplett andere Rechnungen. Schauen wir sie uns der Reihe nach an, mit dem, was in der Tabelle nicht steht.
1. Der Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)
Der günstigste Einstieg auf den ersten Blick. Für 10 bis 30 Euro im Monat bekommst du Vorlagen, Hosting und Domain in einem Paket. Der Haken ist deine Zeit. Bis eine Baukasten-Seite wirklich gut aussieht und auf dem Handy sauber funktioniert, vergehen schnell 30 bis 60 Stunden. Rechnest du diese Stunden mit einem realistischen Wert, ist der Baukasten am Ende oft teurer als gedacht. Für eine einfache Online-Visitenkarte kann er trotzdem passen.
2. Der Freelancer
Ein selbstständiger Webdesigner oder eine Webdesignerin kostet meist zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Du bekommst ein individuelles Ergebnis und eine feste Ansprechperson. Die Kehrseite: Tempo und Qualität schwanken stark, und wenn dein:e Freelancer:in gerade ausgebucht oder im Urlaub ist, wartest du. Referenzen ansehen ist hier Pflicht.
3. Die klassische Agentur
Ab etwa 3.000 Euro, nach oben offen. Für einen kleinen Betrieb sind 8.000 Euro und mehr keine Seltenheit, sobald Strategie, Konzept und mehrere Abstimmungsrunden dazukommen. Dafür bekommst du ein Rundum-sorglos-Paket. Die Frage ist nur, ob ein Dreipersonenbetrieb diesen Aufwand wirklich braucht. Oft zahlst du für Prozesse, die für Konzerne gedacht sind, nicht für deine Bäckerei ums Eck.
4. Der Festpreis-Anbieter
Das ist unser Weg. Ein fixer Preis, ein fixer Liefertermin, keine Stundenabrechnung mit Überraschung am Ende. Bei OneDaySite startest du ab 499 Euro und hast die fertige Seite nach 24 Stunden. Das funktioniert, weil wir nicht bei null anfangen, sondern deine vorhandenen Texte, Bilder und dein Logo als Basis nehmen und die wochenlangen Warteschleifen streichen. Wie das genau abläuft, liest du im Beitrag Website schnell erstellen lassen.
Was den Preis bei einer KMU-Website bestimmt
Warum kostet die eine Seite 800 Euro und die nächste 6.000? An diesen fünf Faktoren macht sich fast der gesamte Preis fest:
- Anzahl der Seiten. Ein Onepager ist schneller gebaut als eine Seite mit fünfzehn Unterseiten. Weniger Seiten heißt weniger Aufwand und damit weniger Kosten.
- Individuelles Design oder Vorlage. Eine fertige Vorlage anzupassen geht flott. Ein von Grund auf entworfenes Design kostet mehr, hebt dich aber deutlicher von der Konkurrenz ab.
- Funktionen. Eine reine Info-Seite ist günstig. Sobald Onlineshop, Buchungssystem oder Mitgliederbereich dazukommen, steigt der Preis spürbar.
- Wer die Inhalte liefert. Hast du Texte und Bilder schon, sparst du bares Geld. Müssen Texte geschrieben und Fotos gemacht werden, kostet das extra. Ein halber Tag Fotograf schlägt schnell mit 300 bis 600 Euro zu Buche.
- Technik und Tempo. Schlanker Code, Bilder im WebP-Format und lokal eingebundene Schriften kosten in der Umsetzung etwas mehr Sorgfalt, zahlen sich aber bei Ladezeit und Suchmaschinen aus.
Der größte Hebel für dein Budget ist Punkt vier. Wer vorhandene Inhalte mitbringt, spart am meisten, egal für welchen Weg er sich entscheidet. Genau deshalb ist ein Relaunch mit bestehenden Texten und Bildern oft günstiger als ein kompletter Neustart. Ob sich das für dich lohnt, klärt der Beitrag Wann ein Website-Relaunch sinnvoll ist.
Die laufenden Kosten, die viele Kleinunternehmer vergessen
Der einmalige Preis ist nur die halbe Rechnung. Eine Website will auch betrieben werden, und diese Posten übersehen viele Betriebe bei der Kalkulation:
- Domain: Deine .at-Adresse kostet rund 15 bis 20 Euro pro Jahr. Die Preise und Regeln findest du bei der offiziellen Vergabestelle nic.at.
- Hosting: Der Speicherplatz, auf dem deine Seite liegt, kostet meist einen kleinen zweistelligen Betrag pro Monat. Für einen typischen KMU-Auftritt reicht ein solides Standard-Paket völlig.
- Wartung und Updates: Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ein großes CMS wie WordPress braucht laufend Updates, sonst wird es zum Sicherheitsrisiko. Agenturen verlangen dafür gern 15 bis 20 Prozent der Erstellungskosten pro Jahr. Eine schlanke, statische Seite dagegen läuft mit minimaler Pflege.
- Änderungen: Neue Öffnungszeiten, ein neues Foto, ein zusätzliches Angebot. Kläre vorher, was kleine Anpassungen kosten, sonst wird jede Kleinigkeit zur Rechnung.
Faustregel: Rechne über drei bis fünf Jahre. Ein Baukasten mit 25 Euro im Monat kostet in fünf Jahren rund 1.500 Euro an reinen Abo-Gebühren, plus deine Zeit. Eine einmalig bezahlte Festpreis-Seite mit günstigem Hosting kann über denselben Zeitraum billiger sein und sieht meist professioneller aus.
Wo du als Kleinunternehmer sparen kannst, und wo nicht
Sparen ist gut, an der falschen Stelle sparen wird teuer. Diese Trennlinie hat sich in vielen Projekten bewährt.
Hier kannst du guten Gewissens sparen
- Seitenanzahl: Starte klein. Fünf gute Seiten schlagen zwanzig halbfertige.
- Eigene Inhalte: Schreib deine Texte selbst und liefere eigene Fotos. Das spart am meisten und klingt oft authentischer.
- Schnickschnack: Aufwendige Animationen und Spielereien brauchst du für den Anfang nicht. Sie kosten und bremsen die Seite.
Hier solltest du nicht sparen
- Mobile Darstellung: Rund die Hälfte deiner Besucher:innen kommt vom Handy. Laut einer Faustregel von Google springen etwa 53 Prozent der Mobil-Nutzer:innen ab, wenn eine Seite länger als drei Sekunden lädt. Die Schwellenwerte dazu stehen bei Google (web.dev).
- Rechtssicherheit: Impressum, Datenschutzerklärung und ein korrekter Cookie-Banner sind in Österreich Pflicht, kein Nice-to-have. Details im Beitrag zur Cookie-Banner-Pflicht in Österreich.
- Erster Eindruck: Besucher:innen bilden sich in Sekundenbruchteilen ein Urteil. Eine vielzitierte Stanford-Studie zur Web-Glaubwürdigkeit kam zum Schluss, dass sie die Vertrauenswürdigkeit einer Seite zuerst am Design festmachen, noch vor dem Inhalt. Eine angestaubte Seite kostet Vertrauen, bevor du ein Wort gesagt hast.
Die teuerste Website ist die, die niemand ernst nimmt. Spar beim Umfang, nicht bei Tempo, Recht und erstem Eindruck.
Rechnet sich eine Website für einen kleinen Betrieb überhaupt?
Kurz gesagt: fast immer, wenn du sie als Werkzeug siehst und nicht als Pflichtübung. Denk an einen kleinen Handwerksbetrieb, der bisher nur in einem Branchenverzeichnis steht und online kaum auftaucht. Sobald so ein Betrieb eine eigene Seite mit ein paar guten Referenzfotos und klaren Leistungen bekommt, kommen Anfragen oft direkt über die Website herein, ganz ohne bezahlte Werbung. Genau dieses Muster sehen wir bei kleinen Betrieben immer wieder.
Rechne es nüchtern durch: Wenn eine Seite für 899 Euro dir im Jahr auch nur zwei zusätzliche Aufträge bringt, hat sie sich für die meisten Betriebe längst bezahlt gemacht. Der Fehler ist nicht, in eine Website zu investieren. Der Fehler ist, viel Geld in eine Seite zu stecken, die dann veraltet und ungepflegt herumsteht.
Und noch ein Punkt, den kaum jemand erwähnt: In Österreich gibt es mit KMU.DIGITAL ein Förderprogramm der Wirtschaftskammer, das Digitalisierungsprojekte inklusive Webauftritt unterstützt, mit einer Umsetzungsförderung von bis zu 6.000 Euro. Wichtig für 2026: Das Budget für dieses Jahr ist bereits ausgeschöpft, neue Anträge sind erst wieder ab 2027 möglich. Ein kurzer Blick auf die aktuelle Förderlage vor dem Projektstart kann sich also lohnen.
Was du bei OneDaySite zum Festpreis bekommst
Damit du eine konkrete Zahl hast statt nur Spannen, hier unser Modell offen auf den Tisch. Drei Pakete, jeweils einmalig, ohne Abo, mit einer Korrekturschleife inklusive:
| Paket | Preis (einmalig) | Passt für |
|---|---|---|
| OneDay Start | 499 € | Onepager, Online-Visitenkarte |
| OneDay Pro | 899 € | klassische Unternehmensseite mit mehreren Seiten |
| OneDay Max | 1.799 € | größerer Auftritt mit Extras |
Bezahlt wird fair aufgeteilt: die Hälfte bei Auftrag, die Hälfte bei Übergabe. Die Seite steht in 24 Stunden, sie ist mobil-optimiert, lädt schnell und ist DSGVO-konform aufgesetzt. Domain und Hosting kommen wie bei jedem Anbieter obendrauf, das bleibt ein kleiner monatlicher Betrag. Unsere ehrliche Einschätzung nach vielen solcher Projekte: Der größte Gewinn für kleine Betriebe ist nicht der niedrige Preis, sondern dass sie sich um nichts kümmern müssen und die Seite vom ersten Tag an sauber läuft. Referenzen wie gratis-buecher.at oder stativ.at zeigen, wie das aussieht.
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Festpreis-Pakete ansehenWenn du noch schwankst, ob du die Seite selbst baust oder bauen lässt, hilft dir der ausführliche Vergleich Website selbst erstellen oder erstellen lassen. Und wer den kompletten Kostenüberblick für Österreich sucht, findet ihn im Beitrag Was kostet eine Website in Österreich.
Häufige Fragen zu Website-Kosten für Kleinunternehmer
Was kostet eine Website für Kleinunternehmer in Österreich?
Je nach Weg zwischen rund 500 Euro und über 8.000 Euro einmalig. Ein Baukasten zum Selbermachen liegt bei 10 bis 30 Euro pro Monat, kostet dich aber vor allem viele Stunden Eigenarbeit. Freelancer verlangen meist 1.500 bis 4.000 Euro, klassische Agenturen ab 3.000 Euro aufwärts. Ein Festpreis-Anbieter wie OneDaySite startet bei 499 Euro und liefert die fertige Seite in 24 Stunden.
Ist es günstiger, die Website selbst zu bauen oder erstellen zu lassen?
Auf dem Papier ist der Baukasten am billigsten, in der Praxis selten. Für eine ordentliche Seite gehen schnell 30 bis 60 Stunden Eigenarbeit drauf. Rechnest du deine Zeit mit einem realistischen Stundensatz ein, ist ein Festpreis-Profi oft günstiger und du hast garantiert ein professionelles, rechtssicheres Ergebnis statt einer Dauerbaustelle.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Fix sind Domain und Hosting. Eine .at-Domain kostet rund 15 bis 20 Euro pro Jahr, Hosting meist einen kleinen zweistelligen Betrag pro Monat. Dazu kommt optional Wartung. Agenturen berechnen dafür oft 15 bis 20 Prozent der Erstellungskosten pro Jahr. Eine schlanke, statische Seite braucht deutlich weniger Pflege als ein großes CMS mit ständigen Updates.
Wie viele Seiten braucht ein Kleinunternehmen?
Für die meisten kleinen Betriebe reichen fünf bis sieben Seiten: Startseite, Leistungen, Über uns, Referenzen oder Galerie, Kontakt plus Impressum und Datenschutz. Ein sauberer Onepager kann sogar genügen, wenn dein Angebot überschaubar ist. Mehr Seiten bedeuten mehr Aufwand und damit höhere Kosten, also lieber wenige, gute Seiten als zwanzig halbfertige.
Gibt es in Österreich Förderungen für Websites?
Ja, über das Programm KMU.DIGITAL der Wirtschaftskammer werden Digitalisierungsprojekte inklusive Webauftritt gefördert, die Umsetzungsförderung liegt bei bis zu 6.000 Euro (30 Prozent Zuschuss). Wichtig 2026: Das Budget für dieses Jahr ist bereits ausgeschöpft, neue Anträge sind erst wieder ab 2027 möglich. Ein Blick auf die aktuelle Förderlage vor dem Projekt lohnt sich trotzdem.
Was kostet eine Website bei OneDaySite?
Es gibt drei Festpreis-Pakete: OneDay Start um 499 Euro, Pro um 899 Euro und Max um 1.799 Euro, jeweils einmalig und ohne Abo, mit einer inkludierten Korrekturschleife. Bezahlt wird zur Hälfte bei Auftrag und zur Hälfte bei Übergabe. Die fertige Seite steht in 24 Stunden, DSGVO-konform und mobil-optimiert.
Fazit: Erst den Weg wählen, dann den Preis
Die Frage ist nie nur, was eine Website kostet, sondern welcher Weg zu deinem Betrieb passt. Hast du viel Zeit und wenig Budget, kann ein Baukasten reichen. Willst du ein individuelles Ergebnis ohne Kopfschmerzen, bist du bei einem Profi besser aufgehoben. Und wenn du planbar, schnell und zum Festpreis zum Ziel willst, ohne wochenlanges Warten, dann ist genau das unser Ding.
Was du auf jeden Fall vermeiden solltest: viel Geld für eine Seite ausgeben, die dann veraltet, oder monatelang auf etwas warten, das du in einem Tag haben könntest. Deine Website soll für dich arbeiten, nicht dein Budget auffressen. Rechne ehrlich, bring deine Inhalte mit und entscheide dich für den Weg, der zu deinem Betrieb passt.
Neugierig, was deine Seite kosten würde?
Sag uns kurz, was du brauchst, und du bekommst einen klaren Festpreis. Unverbindlich, ehrlich, ohne Verkaufsdruck.
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