Website erstellen lassen zum Fixpreis in Österreich
Wer in Österreich eine Website zum Fixpreis erstellen lassen will, zahlt für einen Onepager ab rund 500 Euro, für eine klassische Unternehmensseite meist 900 bis 2.000 Euro. Nach Stunden abgerechnete Agentur-Projekte kosten dagegen schnell 3.000 bis 15.000 Euro. Der Haken: Nicht alles, was sich Fixpreis nennt, ist auch einer. Wir haben uns durch die österreichischen Angebote geklickt und zeigen dir, woran du die echten erkennst.
Kurz vorweg: Wir verkaufen selbst Websites zum Festpreis, klar. Trotzdem findest du hier die Rechnungen und Prüffragen, mit denen du jedes Angebot durchleuchten kannst. Auch unseres.
Was kostet eine Website zum Fixpreis in Österreich?
Schauen wir zuerst auf den Markt. Diese Größenordnungen findest du 2026 in Österreich, wenn du Angebote einholst. Die Spannen sind Richtwerte für eine typische KMU-Website, ohne Onlineshop:
| Modell | Typischer Preis | Wem die Seite gehört |
|---|---|---|
| Fixpreis, einmalig | ca. 500 bis 2.000 € | dir |
| „Fixpreis" als Abo | ca. 50 bis 160 € pro Monat, oft mit 36 Monaten Mindestlaufzeit | häufig dem Anbieter |
| Freelancer nach Stunden | ca. 1.500 bis 4.000 € (50 bis 100 € pro Stunde) | dir |
| Agentur nach Stunden | ca. 3.000 bis 15.000 € (80 bis 160 € pro Stunde) | dir |
Wenn du selbst Angebote einholst, wirst du diese Stundensätze wiederfinden: Agenturen verrechnen meist 80 bis 160 Euro netto pro Stunde, Freelancer:innen 50 bis 100 Euro. Das ist keine Abzocke, gute Arbeit kostet. Das Problem für dich ist ein anderes: Bei Stundenabrechnung kennst du den Endpreis erst, wenn die Rechnung kommt.
Fixpreis oder Stundensatz: Warum der Unterschied so groß ist
Stell dir die Stundenabrechnung wie ein Taxi ohne Festpreis vor. Du steigst ein, der Taxameter läuft, und du hoffst, dass niemand den Umweg über den Gürtel nimmt. Bei 100 Euro pro Stunde und 40 verrechneten Stunden bist du bei 4.000 Euro. Waren es 55 Stunden, weil das Feedback dreimal hin und her ging, sind es 5.500. Beides ist völlig legal und steht so im Vertrag. Nur geplant hattest du es nicht.
Der Fixpreis dreht das Risiko um. Der Anbieter verspricht ein definiertes Ergebnis zu einem definierten Preis. Kalkuliert er zu knapp, ist das sein Problem, nicht deins. Deshalb funktionieren Fixpreise am besten bei klar umrissenen Projekten: Unternehmensseite, Onepager, Relaunch einer bestehenden Seite. Genau das Terrain, auf dem sich die meisten kleinen Betriebe bewegen.
Für dich als Auftraggeber:in heißt das: Je klarer dein Projekt, desto stärker spricht alles für den Festpreis. Budgetsicherheit ist für einen kleinen Betrieb schlicht mehr wert als die theoretische Chance, bei einer Stundenabrechnung günstiger auszusteigen.
Nicht überall, wo Fixpreis draufsteht, ist Fixpreis drin
Jetzt zum unangenehmen Teil. Beim Durchklicken durch die österreichischen „Fixpreis"-Angebote sind uns drei Muster immer wieder untergekommen, die den schönen Preis auf der Startseite kräftig relativieren:
Falle 1: Der Netto-Preis
„Ab 699 Euro" klingt gut, bis im Kleingedruckten „zzgl. 20 % MwSt." steht. Aus 699 werden 838,80 Euro. Als Unternehmer:in holst du dir die Umsatzsteuer zwar über den Vorsteuerabzug zurück, überweisen musst du sie trotzdem erst einmal. Seriös ist, wer den Bruttobetrag zumindest dazuschreibt.
Falle 2: Das getarnte Abo
Manche „Fixpreis"-Angebote sind in Wahrheit Mietmodelle: 49,90 Euro pro Monat, Mindestvertragslaufzeit 36 Monate, Abrechnung jährlich im Voraus. Rechne nach: Das sind 1.796,40 Euro über drei Jahre, und danach zahlst du weiter. Der Preis ist zwar fix, aber er hört nicht auf. Und die Seite gehört am Ende oft nicht dir, kündigst du, ist sie weg.
Falle 3: Das „ab" vor dem Preis
„Ab 1.500 Euro" ist kein Fixpreis, sondern ein Einstiegspreis. Der echte Betrag steht erst im individuellen Angebot, und der Abstand zwischen „ab" und „tatsächlich" kann beachtlich sein. Ein Fixpreis, der diesen Namen verdient, gilt für ein konkret beschriebenes Paket, nicht für den günstigsten denkbaren Fall.
Ein echter Fixpreis beantwortet drei Fragen auf einen Blick: Was kostet es brutto, was ist drin und wann hört das Zahlen auf.
5 Fragen, mit denen du jedes Fixpreis-Angebot prüfst
Bevor du irgendwo unterschreibst, stell diese fünf Fragen. Ein seriöser Anbieter beantwortet sie dir in zwei Minuten, ohne auszuweichen:
- Ist der Preis brutto oder netto? Bei Netto-Angaben die Mehrwertsteuer draufrechnen, sonst vergleichst du Äpfel mit Birnen.
- Zahle ich einmal oder monatlich? Bei monatlichen Modellen: Mindestlaufzeit erfragen und auf drei Jahre hochrechnen. Erst dann vergleichen.
- Was genau ist im Preis enthalten? Design, mobile Optimierung, Impressum und Datenschutz, Cookie-Lösung, Korrekturschleife. Alles Schriftliche zählt, alles Mündliche nicht.
- Was kostet es, wenn ich nachträglich etwas ändern will? Eine ehrliche Antwort nennt dir einen Satz oder eine Pauschale. „Da finden wir schon was" ist keine Antwort.
- Wem gehört die Website am Ende? Du solltest Zugriff auf alle Dateien und die Domain haben. Wenn die Seite beim Kündigen des Anbieters verschwindet, war es Miete, kein Kauf.
Diese Liste ist bewusst kurz. Du brauchst kein Technik-Wissen dafür, nur die Bereitschaft, bei schwammigen Antworten weiterzuziehen. Es gibt genug Anbieter.
Was bei einem echten Fixpreis drin sein muss
Damit du die Antworten auf Frage 3 einordnen kannst: Das ist der Umfang, den ein Festpreis für eine Unternehmensseite 2026 abdecken sollte, ohne Aufpreis:
- Individuelles Design statt erkennbarer Standard-Vorlage, abgestimmt auf dein Logo und deine Farben
- Mobile Optimierung, denn rund 63 Prozent aller Webaufrufe passieren laut Statcounter mittlerweile am Handy
- Rechtliche Basics: Impressum, Datenschutzerklärung und eine saubere Cookie-Lösung, in Österreich Pflicht und kein Extra
- SSL-Verschlüsselung, also das Schloss-Symbol im Browser
- Mindestens eine Korrekturschleife, schriftlich zugesichert
- Ein fixer Liefertermin, denn ein Fixpreis ohne Fixtermin ist nur die halbe Zusage
Nicht zwingend im Paket, aber fair als Extra: Texterstellung, Fotoshootings, Logo-Design und ein Onlineshop. Wer das braucht, zahlt es überall dazu. Das ist ehrliche Kalkulation und völlig in Ordnung.
Für wen sich der Fixpreis lohnt und für wen nicht
Ehrlichkeit gehört auch hierher: Der Fixpreis ist nicht für jedes Projekt das richtige Modell. Die Trennlinie ist ziemlich klar.
Der Fixpreis passt, wenn du eine Unternehmensseite, einen Onepager oder einen Relaunch brauchst: Leistungen zeigen, Vertrauen aufbauen, Anfragen bekommen. Das trifft auf die große Mehrheit der Betriebe zu, von der Tischlerei über das Kosmetikstudio bis zur Steuerberatung. Der Umfang ist planbar, also lässt er sich seriös zum Festpreis kalkulieren.
Der Fixpreis passt nicht, wenn dein Projekt ein bewegliches Ziel ist: ein Onlineshop mit hunderten Produkten, ein Buchungssystem mit Sonderwünschen, ein Portal mit Schnittstellen. Da ändern sich Anforderungen unterwegs, und dann ist eine transparente Abrechnung nach Aufwand das ehrlichere Modell. Ein Anbieter, der dir so ein Projekt pauschal um 999 Euro verspricht, hat es entweder nicht verstanden oder plant die Nachverrechnung schon ein.
So läuft ein Fixpreis-Projekt bei uns ab
Damit du eine Vorstellung bekommst, wie so etwas konkret aussieht, hier unser Ablauf. Er ist auf Tempo gebaut, weil bei Website-Projekten die meiste Zeit im Warten zwischen den Schritten verschwindet:
- Kickoff und Briefing: Wir klären, was du brauchst, und du schickst uns, was du hast: Logo, Texte, Bilder, deine alte Website als Basis.
- 24 Stunden Umsetzung: Wir bauen die komplette Seite. Du kannst währenddessen ganz normal arbeiten, von dir ist nichts nötig.
- Übergabe und Korrektur: Du siehst das Ergebnis, eine Korrekturschleife ist inklusive. Bezahlt wird fair: die Hälfte bei Auftrag, die Hälfte bei Übergabe.
Wie das in 24 Stunden gehen kann, ohne dass die Qualität leidet, haben wir im Beitrag Website an einem Tag erstellen lassen ausführlich beschrieben. Kurzfassung: Wir starten nicht bei null, sondern nehmen deine vorhandenen Inhalte als Fundament und streichen die Warteschleifen, nicht die Sorgfalt. Den kompletten Ablauf findest du auch auf unserer Prozess-Übersicht.
Die Festpreis-Pakete von OneDaySite
Und weil wir oben Transparenz von allen anderen verlangt haben, hier unsere eigenen Zahlen, brutto, einmalig, ohne Abo:
| Paket | Preis (einmalig) | Passt für |
|---|---|---|
| OneDay Start | 499 € | Onepager, Online-Visitenkarte |
| OneDay Pro | 899 € | klassische Unternehmensseite mit mehreren Seiten |
| OneDay Max | 1.799 € | größerer Auftritt mit Extras |
In jedem Paket enthalten: individuelles Design, mobile Optimierung, DSGVO-Basics, eine Korrekturschleife und die Lieferung in 24 Stunden. Die Seite gehört danach dir, mit allen Dateien. Referenzen wie gratis-buecher.at oder lisamasin.at zeigen dir, wie das in echt aussieht.
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Festpreis-Pakete ansehenLaufende Kosten: Was nach dem Fixpreis noch kommt
Ganz ohne Folgekosten kommt keine Website aus, auch unsere nicht. Zwei Posten bleiben bei jedem Anbieter: Die Domain kostet für eine .at-Adresse rund 15 bis 20 Euro pro Jahr, das Hosting einen kleinen zweistelligen Betrag pro Monat. Dazu kann Wartung kommen, wobei eine schlank gebaute, statische Seite kaum Pflege braucht. Das ist ein echter Kostenvorteil gegenüber großen CMS-Installationen mit ständigen Updates.
Was die Gesamtkosten über mehrere Jahre angeht, haben wir im Beitrag Website-Kosten in Österreich alle Posten durchgerechnet. Und wenn du wissen willst, welches Budget für deinen Betrieb realistisch ist, hilft dir der Artikel Was kostet eine Website für Kleinunternehmer weiter.
Förderung 2026: Darauf solltest du nicht bauen
Vielleicht hast du gehört, dass die Wirtschaftskammer über KMU.DIGITAL auch Webauftritte fördert. Das stimmt grundsätzlich, nur ist der Topf leer: Laut der offiziellen Programmseite ist das Budget vollständig ausgeschöpft, neue Anträge sind derzeit nicht möglich. Die letzte Einreichphase im Mai 2026 war binnen weniger Wochen vergriffen.
Ob es 2027 eine Neuauflage gibt, ist offiziell nicht bestätigt, auch wenn viele damit rechnen. Unsere Empfehlung deshalb: Plane dein Website-Budget ohne Förderung. Wenn doch ein Zuschuss kommt, ist es ein Bonus. Ein Projekt, das sich nur mit Förderung rechnet, ist meist zu teuer angesetzt. Genau deshalb sind überschaubare Festpreise für kleine Betriebe der entspanntere Weg: Sie funktionieren auch ohne Fördertopf.
Häufige Fragen zur Website zum Fixpreis
Was kostet es, eine Website zum Fixpreis erstellen zu lassen?
In Österreich starten seriöse Fixpreis-Angebote für einen Onepager bei rund 500 Euro, klassische Unternehmensseiten liegen meist zwischen 900 und 2.000 Euro. Zum Vergleich: Nach Stunden abgerechnete Agentur-Projekte kosten für eine typische KMU-Website schnell 3.000 bis 15.000 Euro. Bei OneDaySite gibt es drei Festpreis-Pakete von 499 bis 1.799 Euro, jeweils einmalig und ohne Abo.
Was ist bei einer Website zum Fixpreis alles inklusive?
Ein echter Fixpreis deckt Design, Umsetzung, mobile Optimierung, die rechtlichen Basics (Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Lösung) und mindestens eine Korrekturschleife ab. Domain und Hosting laufen bei fast allen Anbietern separat, das sind aber überschaubare Beträge. Wichtig: Das Angebot muss schriftlich festhalten, was drin ist. Steht dort nur ein Preis ohne Leistungsliste, frag nach.
Ist eine Einmalzahlung oder ein Abo-Modell besser?
Rechne beide Varianten auf drei Jahre hoch, dann zeigt sich das echte Bild. Ein Abo um 50 Euro pro Monat mit 36 Monaten Mindestlaufzeit kostet rund 1.800 Euro, und die Website gehört dir am Ende oft trotzdem nicht. Bei einer Einmalzahlung zahlst du einmal und die Seite ist deine. Ein Abo lohnt sich nur, wenn laufende Betreuung wirklich enthalten ist und du sie auch brauchst.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Die Spannen sind riesig: Klassische Agenturen brauchen vier bis acht Wochen, Freelancer:innen meist zwei bis sechs. Fixpreis-Anbieter sind schneller, üblich sind ein bis zwei Wochen. Bei OneDaySite steht die fertige Seite in 24 Stunden, weil vorhandene Inhalte als Basis dienen und die üblichen Warteschleifen zwischen Konzept und Umsetzung wegfallen.
Welche laufenden Kosten kommen zum Fixpreis dazu?
Zwei Posten bleiben immer: die Domain (eine .at-Adresse kostet rund 15 bis 20 Euro pro Jahr) und das Hosting (meist ein kleiner zweistelliger Betrag pro Monat). Optional kommt Wartung dazu, die bei einer schlanken, statischen Seite kaum anfällt. Vorsicht bei Angeboten, die Pflichtposten wie SSL-Zertifikat oder Mobil-Optimierung als kostenpflichtige Extras führen.
Gibt es 2026 noch eine Förderung für die Website-Erstellung?
Praktisch nein. Das Förderprogramm KMU.DIGITAL hat sein Budget laut offizieller Programmseite vollständig ausgeschöpft, neue Anträge sind derzeit nicht möglich. Ob und wann eine Neuauflage kommt, ist offiziell nicht bestätigt, viele erwarten sie für 2027. Verlass dich bei der Planung also nicht auf einen Zuschuss, sondern rechne mit dem vollen Preis.
Woran erkenne ich, ob ein Fixpreis seriös ist?
An fünf Punkten: Der Preis ist brutto oder klar als netto gekennzeichnet, es gibt keine versteckte Mindestlaufzeit, die enthaltenen Leistungen stehen schriftlich im Angebot, Korrekturschleifen sind geregelt und der Anbieter beantwortet die Frage nach Mehrkosten ohne Ausweichen. Wenn eine dieser Antworten schwammig ausfällt, ist der Fixpreis meist keiner.
Fazit: Ein echter Fixpreis ist eine Ansage, kein Sternchen
Eine Website erstellen lassen zum Fixpreis ist für die meisten kleinen Betriebe in Österreich der planbarste Weg zur neuen Seite: Du kennst den Preis, den Umfang und den Liefertermin, bevor du zusagst. Die Voraussetzung ist nur, dass der Fixpreis hält, was das Wort verspricht. Rechne Netto-Angaben hoch, entlarve Abo-Modelle mit der Drei-Jahres-Rechnung und lass dir schriftlich geben, was im Paket steckt.
Mit den fünf Prüffragen aus diesem Beitrag bist du dafür ausgerüstet, egal bei welchem Anbieter du anfragst. Und wenn du ein Angebot willst, das diese Prüfung ohne Ausflüchte besteht: Unsere drei Pakete stehen mit allen Zahlen offen auf der Seite. Frag einfach an, den Rest übernehmen wir.
Hol dir deinen Festpreis. Schriftlich, versteht sich.
Sag uns kurz, was du brauchst, und du bekommst eine klare Zahl. Unverbindlich, ehrlich, ohne Verkaufsdruck.
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